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Zahnarzt Leverkusen, Drs. (NL) Berend-J. van Aalderen, M. Göttinger

Oktober 2017 – Sind Implantate bei mir möglich?

Implantate stellen für viele Menschen die perfekte Möglichkeit dar, Zahnverlust sowohl ästhetisch als auch funktional bestmöglich auszugleichen. Entsprechend erfreut sich diese Versorgungsform einer immer größeren Beliebtheit.

Die Entscheidung für oder gegen Implantate hängt immer von den jeweiligen Gegebenheiten und Wünschen des Patienten ab. Prinzipiell sind Implantate heutzutage jedoch bei nahezu allen Menschen möglich. So spielt zum Beispiel das Alter keine Rolle. Auch Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder Osteoporose sprechen nicht grundsätzlich gegen Implantate. Bei einer bestehenden Parodontitis muss diese allerdings vorab behandelt werden, denn die Entzündung betrifft den gesamten Zahnhalteapparat und kann den Halt des bzw. der Implantate gefährden.

Bei Bedarf: Aufbau von Kieferknochen

Die vielleicht wichtigste Voraussetzung für Implantate ist genügend Kieferknochen. Dieser muss im entsprechenden Kieferbereich über eine ausreichende Höhe, Breite und Dichte verfügen. Nur so kann er dem Implantat sicheren Halt geben. Aber selbst ein Kieferknochenrückgang stellt heute meist kein Hindernis mehr da, denn vor bzw. während der Implantatbehandlung kann der Knochen in der Regel aufgebaut werden.

Voraussetzungen für den Langzeiterfolg

Im Allgemeinen können Implantate so lange halten wie natürliche Zähne. Für die lange Lebensdauer der Implantate und des dazugehörigen Zahnersatzes sind sowohl die eigene gründliche Mundhygiene als auch die regelmäßige Implantatprophylaxe beim Zahnarzt erforderlich. Diese umfasst Implantatchecks, intensive Zahnreinigungen in individuell festgelegten Zeitabständen und eine Anleitung zur Implantatpflege zuhause.

 

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